Das Mai-Thema

„Ich wachse!“

Energetische Bedeutung: „Ich wachse und treibe aus. Die Kraft ist da und sie pulsiert. Es entsteht Heilung beim Tun, beim Sprechen und in der klaren Ausrichtung. Ich spüre die Schubkraft und den Schwung dahinter. Ich verstecke mich nicht, halte die Augen offen und gehe mit. Alles darf sein. Wachstum findet zu jeder Zeit statt, es fühlt sich nur unterschiedlich an. Was innen wirkt, beeinflußt das Außen und umgekehrt. Ich bin hier und fokussiere mich auf das Licht, um diese Frequenz mit der Welt zu teilen. Ich wachse, vereine mich, nehme die Freiheit in meiner Innenwelt wahr und strahle weit über meine Grenzen hinaus. Ich verspüre Zuversicht, Ausbreitung und Tatkraft und setze auf diese Weise eine Dynamik frei, die unaufhaltsam der vollen Entfaltung dient. Die grünen jungen Blätter von Mutter Natur und ihre üppige Blütenkraft unterstützt mich nun mit Elan in meinem Sein.

„Ich fühle die große Kraft in mir und wachse voller Freude!“
















Das aktuelle Natur-Mandala:

Dieses wunderschöne Mandala wurde mit jungen Birkenblättern sowie den duftenden Blüten von Raps und Traubenkirschen gelegt. Die Birke ist ein Licht-Empfänger und -Spender und gedeiht auf den kärgsten Böden. Die Birke flüstert dir zu: „Es darf leicht sein! Gerade bei den widrigsten Umständen, die du dir erdenken oder erleben kannst, ist Leichtigkeit im Raum. Das Licht findet immer seinen Weg. Verschließe dich nicht, sondern wachse. Ich glaube an dich!“ Die Birke ist anspruchslos und gedeiht leicht auf Brachflächen und schafft es mit ihrer Energie, überall emporzusteigen. Jedesmal, wenn du in diesen Tagen das Grün der jungen Birkenblätter siehst, erinnert sie dich an dein aktiviertes Lebenselixier. Der Raps blüht derzeit überall auf den Feldern und war schon vor 4000 Jahren in Indien bekannt für seine Heilwirkung. Alle Raps-Sorten enthalten Senfölglykoside, welche sehr scharf sind und uns anregen. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum man ihn in unseren Breitengraden anfangs nur als Brennstoff für Lampen verwendete. Lass dich vom Raps unterstützen und dich von seiner leuchtend-aktivierenden Kraft im Mai begleiten. Der Raps ruft dir zu „Nimm dir jetzt genau das, was du für dein Seelenstrahlen brauchst.“ Die wunderschönen und vor Kraft strotzenden Blüten der Gewöhnlichen Traubenkirsche erinnern dich dagegen an die Fülle, an die verschiedenen Zugänge dazu und die Reife in dir. Sie sagen „Alles ist möglich und alles steckt schon in dir. Sieh die Schönheit und die üppige Blütenpracht, wenn du einen klaren Standpunkt einnimmst.“





DER MAI:

Der Mai ist der letzte Frühlingsmonat und verdankt seinem Namen der Göttin Maia, die der Fruchtbarkeitsgöttin Bona Dea entspricht. Am Anfang des Monats wurde deswegen im alten römischen Reich ein großes Fest abgehalten. Etwa seit dem 13. Jahrhundert wird der Mai in Europa mit ausschweifenden Feiern und Mai-Riten begangen. Basierend auf den Jahreskreisfesten Beltaine und Walpurgisnacht wird dann traditionell mit ausgelassener Musik, Tanz und großen Maifeuern gefeiert.


Beltaine und die Walpurgisnacht wurden und werden in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai, oder nach dem 5. Vollmond nach der Wintersonnenwende gefeiert und ausgerichtet. Das keltische Beltaine bedeutet „Helles Feuer“ oder auch „Bel“, was sich auf den keltischen Gott des Lichts bezieht. Dieses Fest symbolisiert die stärker werdende Sommersonne, das fruchtbare Erdreich, das Leben und die heilige Verbindung der Göttin und des Gottes. Die Felder wurden damals für eine reiche und fruchtbare Ernte gesegnet und auch Mann und Frau vereinigten sich ganz bewusst zu diesem Zeitpunkt und feierten voller Hingebung die Fruchtbarkeit. Zur selben Zeit wurde in Norddeutschland die sagenumwobene Walpurgisnacht um den Blocksberg im Harz zelebriert. Dieses Fest galt ursprünglich der Naturspiritualität, den kräuterkundigen Frauen und Heilerinnen, die sich überall an Kraftplätzen versammelten, ihr Wissen austauschten und die Fülle, das Leben und die Energie darin feierten.


Ich finde ja, dass man immer noch, gerade am Anfang des Monats Mai, diese besondere Energie spürt und die Luft zu vibrieren scheint. Bis heute kennen wir in weiten Teilen den Brauch des Maibaumes. Ein Symbol für Fruchtbarkeit, Potenz und Stärke, welches sehr gut beim Aufstellen des Baums zu spüren ist. Der Maibaum ist  üblicherweise eine Birke, die von jeher für Licht, Neubeginn und Hoffnung steht. Das ist auch mit ein Grund, warum sich die Bauern vor der modernen Landwirtschaft nach dem Austreiben der jungen Birkenblätter gerichtet haben und erst dann ihren Sommerweizen einsäten. So konnten sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf stabile Wetterverhältnisse und eine reiche Ernte hoffen.


Der Mai hat eine sehr aktivierende und treibende Grundenergie und steht für Potenzierung und Ausdehnung und wird nach der etymologische Zuordnung der Wortwurzel *mag betrachtet, was Wachstum und Vermehrung bedeutet. Im Mai strotzt die Natur vor neuer Kraft, alles wächst, strebt nach Ausbreitung, vermählt sich und es wird grüner und heller. 







Weitere Monatslichter und ihre Kraftsätze findest du hier

Sie schwingen noch weit über den aktuellen Monat hinaus und du kannst sie auch hervorragend zur Begleitung und Stärkung deiner momentanen Lebenssituation nehmen. Schau einfach was mit dir in Resonanz geht und lass dein Licht strahlen.

Hinweis:

Die hier beschriebenen Wirkungen, Ursachen und Ursprünge stammen aus meinen eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen, medial empfangenen Worten und aus Quellen der entsprechenden Literatur, die ich intuitiv stimmig hier zur Komplettierung zusammengetragen habe. Alle geschriebenen Texte auf diesen Seiten, stellen meine persönliche Empfindung dar und sind keine Anleitung zur Therapie oder Diagnose im ärztlichen Sinne. Alle Beschreibungen beziehen sich auf die Wirkung im feinstofflichen Bereich.